Anfragendokumentation zum KDSF

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen eine transparente Dokumentation der bisherigen Beratungsleistungen zur Verfügung, die es Ihnen ermöglichen soll, Antworten auf ausgewählte Fragen und Problemstellungen einzusehen bzw. Ihr eigenes Anliegen in Kontext zu setzen.

Anfrage Antwort
Sind gemeinsam mit einer Universität berufene Professoren Beschäftigte der außeruniversitären Forschungseinrichtung? In dem Umfang, in dem sie an der Einrichtung tätig sind?
Ist der Vertragspartner eines Dienstvertrages Beschäftigter im Sinne des KDSF (hier die Funktion eines stellvertretenden Geschäftsführers einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in Nebentätigkeit mit einem zeitliche Umfang von einem Arbeitstag pro Woche)?
Gemeinsam berufene Professoren/innen, die sowohl in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, als auch in einer Universität tätig sind, werden durch beide Forschungseinrichtungen gemäß Kerndatensatz Forschung als "Beschäftigte" erfasst, wobei ihr Status über die entsprechenden Ausdifferenzierungen ("Gemeinsame Berufung (Be4a)" und "Name der weiteren Einrichtung (Be12)") gekennzeichnet wird. Dabei ist unerheblich, welches … mehr anzeigen
Wie sind studentische Hilfskräfte definiert, die nicht bei "Vollzeitäquivalenten" (Be1) und "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) erfasst werden sollen?
Ausgangspunkt und Referenz für die Differenzierung zwischen "wissenschaftlichen Hilfskräften" (Be18) und studentischen Hilfskräften (die nicht erfasst werde … mehr anzeigen
Wie sollen im Bereich "Beschäftigte" (Be0) tariflich angestellte Professoren in Hinblick auf die Besoldungsausdifferenzierung behandelt werden?
Üblicherweise entspricht die Vergütung von Professoren im Angestelltenverhältnis der von beamteten Professoren (zumindest laut den meisten Land … mehr anzeigen
Entspricht das "Wissenschaftsunterstützende Personal" (Be63) in der Definition des Kerndatensatzes dem Bibliotheks- und technischen Personal gemäß der Klassifikation für die Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes?
Ja, gemäß Kerndatensatzspezifikation zählt das Bibliothekspersonal sowie das technische Personal, welches in der Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes unter das "Hauptberuflich tätige nichtwissenschaftliche Personal&q … mehr anzeigen
Fallen ausschließlich "ordentliche" Professoren und Juniorprofessoren unter die Kategorie "Professoren" (Be19) oder auch Außerplanmäßige Professoren oder Vertretungsprofessoren?
Die Personalkategorie "Professoren" (Be19) folgt einer umfassenden Definition, die neben Juniorprofessoren, Außerplanmäßige Professoren und Vertretungsprofessoren auch noch weitere Kategorien u … mehr anzeigen
Bis einschließlich des Jahres 2016 wird in unserer Einrichtung dichotom gezählt. Das bedeutet, ein/e Beschäftigte/r wird entweder dem Geldgeber Land oder dem Geldgeber Drittmittel zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt bei Kopfzahlen über das größere VZÄ. Bei gleich großem VZÄ erfolgt die Zuordnung nach der Vorgabe des Statistischen Bundesamts: Finanzierung aus Stellenplan-Mitteln (Geldgeber Land) gelten vorrangig.
Kann diese Vorgabe des Statistischen bundesamtes weiterhin als maßgeblich genutzt werden (Folge es wird keine Mischfinanzierung geben), oder welche inhaltlichen Begründungen sind hier denkbar?
Die Zuordnung von "Finanzierungsform" (Be8) ist laut Definition an den Finanzierungsanteil geknüpft und nicht an das VZÄ. Höchstwahrscheinlich macht dies in der Praxis keinen Unterschied, sofern eine Person z.B. nicht mehrere Arbeitsverträge unterschiedlicher Entgeltgruppen/-stufen hat, bei denen Finanzierungsanteil und VZÄ möglicherweise auseinander gehen. Dennoch ist es ratsam, diesen Umstand im Zweifelsfall (also bei unterschiedlich entlohnten Tätigkeiten) zu prüfen und ggf. im Einzelfall abweichende Zuordnungen in Hinblick auf die "Finanzierungsform" (Be8) gemäß Kerndatensatz Forschung vo … mehr anzeigen
Laut Definition des Kerndatums "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) soll die Gesamtsumme grundsätzlich keine Doppelzählungen enthalten. Dennoch sollen die MitarbeiterInnen, die an mehreren Fachbereichen, Instituten oder Lehrstühlen tätig sind, in Einzelauswertungen der jeweiligen Fachbereiche, Institute oder Lehrstühle mehrfach gezählt werden: Ist es erwünscht, dass in der Konsequenz dieser Zählweise die Aufsummierung der einzelnen Auswertungen nicht den Wert der Gesamtsumme ergeben würde?
Die Perspektive des Kerndatensatzes liegt auf der gesamten Forschungseinrichtung (ggf. aufgeschlüsselt nach Aggregationsniveaus wie "Fach" (Be38) oder "Organisationseinheit" (Be75)). D.h. die in der Definition von "Anzahl Personen (Kopfzahlen)" (Be2) festgelegte Regel, dass es keine Doppelzählungen geben soll, bezieht sich auf die Gesamteinrichtung.
Für den Umgang mit Auswertungen auf Fachbereichs-, Instituts- oder Lehrstuhlebene macht der Kerndatensatz Forschung keine Vorgaben. Inhaltlich betr … mehr anzeigen
Anhand welcher Merkmale ist "Wissenschaftsunterstützendes Personal (Be63) " zu identifizieren?
Die Definition von Be63 subsummiert das "Wissenschaftsunterstützende Personal" (und damit m&ou … mehr anzeigen
Ist die Annahme korrekt, dass studentische Hilfskräfte im Rahmen des KDSF nicht erfasst werden?
Diese Interpretation ist z.T. korrekt. Studentische Hilfskräfte fallen zwar unter die Definitio … mehr anzeigen
Welche Listen werden hier verwendet (hochschulinterne)?
Bei der Erfassung und Angabe des "Namen der weiter … mehr anzeigen
Wie genau sind "Stiftungsprofessoren (Be59)" und "Hauptberufliche Gastprofessoren (Be30)" definiert?
Für Personen, die gemäß KDSF der Personalkategorie "Professoren (Be19)" zugeordnet werden und … mehr anzeigen
"Außerplanmäßige Professoren (Be89)" sind in vielen Fällen keine Professoren, sondern Lehrbeauftragte. Wo sollen diese aufgeführt werden (bei den Professoren oder beim wissenschaftlichen Personal)?
Außerplanmäßige Professoren werden gemäß Kerndatensatz Forschung unter bestimmten Umständen als Professoren geführt (je nach bundesland- oder hochschulspezifischen Anforderungen). In diesen Fä … mehr anzeigen
Wie sind "Außerplanmäßige Professoren (Be89)" definiert?
Da für "Außerplanmäßige Professoren (Be89)" keine a … mehr anzeigen
Was ist genau mit Hauptamt (Be35) und Nebenamt (Be36) gemeint? Wie soll eine Forschungseinrichtung davon erfahren, wenn jemand neben seiner 50%-Stelle noch eine weitere Stelle bei einem anderen Arbeitgeber hat? Sind wissenschaftliche Hilfskräfte immer im Nebenamt? Oder bezieht sich das nur auf gemeinsame Berufungen?
Abweichend von den Vorgaben für die Hochschulstatistik und der damit einhergehenden Einteilung in Haupt- und Nebenberuflichkeit per Definition auf Basis der Amts- oder Dienstbezeichnung (siehe Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes, Schlüsselverzeichnis 5.1), erfolgt die Zuteilung von Haupt- u … mehr anzeigen
Wie soll eine einheitliche Erfassung von MitarbeiterInnen (z.B. von Sekretärinnen, Krankenschwestern) in medizinischen Fakultäten erfolgen? Sind diese Personengruppen wissenschaftsunterstüzendes Personal oder dies nur zu zu einem bestimmten Anteil?
Krankenschwestern (sowie das übrige gemäß Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes, Schlüsselverzeichnis 5.1 über die Signatur "750-Pflegepersonal" klassifizierte Personal) werden im KDSF der "Personalkateg … mehr anzeigen
Inwiefern ist es sinnvoll Kopfzahlen und VZÄ bis hin in die kleinste Einheit der Personalstellen zu erfassen?
Universitätskliniken ordnen Personen einer Klinik zu. Die Klinik besteht aus 1-X Professoren, daher ist es schwierig herauszufinden, zu wie viel Prozent ein Mitarbeiter bei Professor X beschäftigt ist.
Die Kerndaten "Vollzeitäquivalente (Be1)" und "Anzahl Personen (Kopfzahlen) (Be2)" sollen gemäß Spezifikation für die unterschiedlichen "Organisationseinheiten (Be75)" einer Forschungseinrichtung ausgewiesen werden und zwar über die "jeweils die kleinste, an der Forschun … mehr anzeigen
Das Budget von Universitätskliniken wird in vielen Fällen global verteilt. Es ist dann schwierig, das Personal (für die Aggregation der Kerndaten "Kopfzahlen" und "Gesamtpersonal") über den Vertragsstatus zu separieren. Es wäre einfacher, wenn nur die wissenschaftlich Beschäftigten aufgeführt werden müssten, da diese einen Vertrag an der Hochschule haben.
Die mit Globalbudgets einhergehenden Spielräume für die Universitätskliniken führen in der Tat zu einer erschwerten Personalerfassung für die jeweils berichtende Forschungseinrichtung. Dennoch sollen laut Kerndatensatz Forschung Universitätskliniken nicht aus der Betrachtung herausgenommen werden, zumal diese ja auch im Rahmen der Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes ber&u … mehr anzeigen
Laut Spezifikation ist über "Be52 | Altersgruppe" die "Altersgruppe der Beschäftigten zum Erfassungsstichtag" anzugeben. Meint hier "Erfassungsstichtag" den Tag, zu dem die Daten der Person erfasst wurden oder vielmehr den Stichtag zur Meldung der Daten? Je nachdem kann sich bezogen auf eine Person ja die Altersgruppe auch im Verlauf ändern oder gleich bleiben, was u.a. Auswirkung auf die Erfassungsstrukturen hat.
Die Definition der Ausdifferenzierung "Be52 | Altersgruppe" ist leider etwas irreführend. Gemeint ist hier nicht das Datum der Erfassung der Daten, sondern das Datum der Berichtslegung (laut Tabelle werden die für den Bereich "Be0 | Beschäftigte" erfassten Kerndaten zum Stichtag berichtet; siehe https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_KDSF_v1.pdf). Das heißt, dass der KDSF eine Erfassung der … mehr anzeigen
Wie lassen sich Vollzeitäquivalente (Be1) für nebenberufliches Personal errechnen?
Auf Basis der derzeitigen Version des Kerndatensatz Forschung und der vorhandenen Definition … mehr anzeigen
Wie ist der Begriff "aktueller Vertrag" in Be39 "Vertragslaufzeit in Monaten" zu verstehen, wenn die betreffende Person mehrere "Kettenverträge" hat, d.h. wenn sie seit Abschluss ihres ersten befristeten Arbeitsvertrages mehrfach ohne Unterbrechung weiterbeschäftigt wurde? Wird ab Beginn des ersten Arbeitsvertrages gerechnet oder erst ab der letzten Verlängerung?



Maßgeblich ist der zum Berichtszeitpunkt bestehende Arbeitsvertrag mit seiner jeweiligen Laufzeit. Bei Kettenverträgen wird also nur die letzte Verlängerung gezählt.
Im Rahmen der jährlichen Berichterstattung einer außeruniversitären Einrichtung wird nicht nur wissenschaftliches Personal erfasst, sondern auch Tierpfleger in Ausbildung. In welche Personalkategorie sind diese einzuordnen?
Auszubildende fallen zwar unter die Definition von "Beschäftigte (Be0)" und werden gemäß Definition auch unter dem Kerndatum "Gesamtpersonal (Be84)" berücksichtigt. Die Kerndaten "Vollzeitä … mehr anzeigen
Was wird als aktueller Vertrag definiert? Wenn ein befristeter Vertrag abgeschlossen wurde und es nach Beschäftigungsbeginn einen organisatorischen Wechsel, eine Arbeitszeitänderung oder einen Wechsel im Anstellungsverhältnis von z.B. wiss. Mitarbeiter zu Lehrkraft für besondere Aufgaben gegeben hat, wird dann ab Beginn der Änderung gezählt?
Wie werden Weiterbeschäftigungen (also Verlängerungen von befristeten Verträgen) bewertet, soll ab Beginn der (letzten) Weiterbeschäftigung gezählt werden oder ab Beginn des "Erst-"Vertrages?
Beschäftigte umfassen im Sinne des Kerndatensatzes alle Personen, die zum Berichtszeitpunkt in einem Arbeitsvertragsverhältnis/Beamtenverhältnis mit mindestens einer Stunde Wochenarbeitszeit mit der berichtenden Einrichtung stehen.

Für die Kerndaten Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten (Be1) sowie in Kopfzahlen (Be2) gilt, dass diese zum Stichtag 1.12. oder alternativ zum 31.12. eines Jahres erfasst werden sollen. Die jeweiligen Regelungen zu Erfassungszeiträumen bzw. Stichtagen finden Sie unter https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_K … mehr anzeigen
An unserer Einrichtung gibt es außerplanmäßige Professor/-innen, die gleichzeitig
wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen oder sogar Mitarbeiter/-innen in der Verwaltung bei uns sind.

Als was werden diese Personen nun gezählt?
Bei Sonstige Professor/-innen (Be88)/Außerplanmäßige Professor/-innen (Be89)
oder
bei Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter/-innen (Be22) bzw. Verwaltungspersonal (Be28)?

Wie werden Personen mit mehreren Eigenschaften korrekt klassifiziert?

Außerplanmäßige Professor/-innen werden gemäß Kerndatensatz Forschung unter bestimmten Umständen als Professor/-innen geführt (je nach bundesland- oder hochschulspezifischen Anforderungen).
Forschungseinrichtungen sollten bei außerplanmäßigen Professor/-innen zunächst prüfen, ob im jeweiligen Fall die maßgebliche Definition von "Professor/-innen (Be19)" erfüllt ist. In diesen Fällen erfolgt ihre Zuordnung unter der Personalkategorie "Wissenschaftliches und künstl … mehr anzeigen
An unserer Einrichtung gibt es ein paar Fälle, in denen regulär berufene Professor/-innen auf einer Professur (W2)
für eine bestimmte Zeit den übergeordneten Lehrstuhl (W3) vertreten.
Für diese Zeit sind sie auf "ihrer" W2 ohne Bezüge beurlaubt, erhalten aber übergangsweise die W3 des Lehrstuhls.

Was sind diese dann zum Stichtag?
Professor/-innen i.S.d. Be37, da sie regulär "vertraglich beschäftigte Professor/-innen" sind (auf ihrer W2-Professur)
oder
Vertretungsprofessor/-innen i.S.d. Be58, da sie den W3-Lehrstuhl vertreten (-> "Verwaltung einer Professur übernehmen")



Beschäftigte umfassen im Sinne des Kerndatensatzes alle Personen, die zum Berichtszeitpunkt in einem Arbeitsvertragsverhältnis/Beamtenverhältnis mit mindestens einer Stunde Wochenarbeitszeit mit der berichtenden Einrichtung stehen. Beurlaubte werden im Kerndatensatz Forschung nur berücksichtigt, sofern sie laufende Bezüge von der berichtenden Einrichtung erhalten.
Der "Personalkategorie" Be11 entsprechend sind die von Ihnen geschilderten Fälle als Be19 "Professor/-innen" einzuordnen und entsprechend ihrer Bezeichnung und Besoldung/Vergütung auszudifferenzieren.
Die Zugehörigkeit zur "ordentlichen" Professur nach Be37 ist aufgrund d … mehr anzeigen

Wie werden Seniorprofessor/-innen (Amts-/Dienstbezeichnung 420 in der Personalstatistik) klassifiziert?

In der Konkordanztabelle steht: "Emeriti (nebenberufl.): Nicht aufgenommen, wenn nebenberufliche Tätigkeit"
In der Spezifikation (Version 1.1) steht unter Be88 (Sonstige Professor/-innen): -> Be31 Seniorprofessor/-innen bzw. Be31a Emeriti.
Sind die Seniorprofessor/-innen (Emeriti) im KDSF wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen oder nicht?
(in der Amtlichen Personalstatistik zählen sie zu "Nebenberuflich tätiges wissenschaftliches und künstlerisches Personal").
Die "Personalkategorie" (Be11) des KDSF umfasst auf der ersten Ebene
- Wissenschaftliches und künstlerisches Personal,
- Wissenschaftsunterstützendes Personal,
- Verwaltungspersonal und
- Sonstiges Personal
sowie auf der zweiten Ebene für "Wissenschaftliches und künstlerisches Personal" (Be68) die Unterkategorien
o Professor/-innen,
o Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter/-innen,
o Sonstiges wissenschaftliches und künstlerisches Personal,
o Wissenschaftliche oder künstlerische Hilfskräfte.
Für Professor/-innen sollt … mehr anzeigen
Unsere Einrichtung beschäftigt in der Fakultät für Erziehungswissenschaft Personal um angehende Lehrer zu unterrichten. Das Personal wird von der Schulbehörde bezahlt und von uns abgeordnet. Die Finanzierung erfolgt über Erstattungsverfahren von unserer Einrichtung an die Schulbehörde.
Wie soll gemäß KDSF das Personal dargestellt werden?



Das durch die Schulbehörde finanzierte Personal an der Fakultät für Erziehungswissenschaften kann über Be84 (Gesamtpersonal) hinausgehend nur dann berichtet werden, wenn laufende Bezüge von Ihrer Einrichtung bezogen werden. Genau dieses Kriterium ist durch das Erstattungsverfahren durch die Einrichtung womöglich nicht erfüllt, da die die Einrichtung analog zu den Erstattun … mehr anzeigen
Zudem haben wir neben den über den KDSF bereits definierten Fall der gemeinsamen Berufungen noch Einzelfälle bei denen Personal von unserer Einrichtung bezahlt wird, dass Personal aber auch für andere Hochschulen arbeitet und unsere Einrichtung daher von den anderen Hochschulen Erstattungen bekommt.

Gibt es hier Standards auf die wir bereits zurückgreifen können?

In den Fällen, in denen das Personal, welches noch an weiteren Einrichtungen arbeitet, Bezüge von Ihrer Einrichtung direkt und auf dem Wege von Erstattungsverfahren von anderen Einrichtungen enthält, ist die zentrale Frage, ob diese Personalkostenerstattungen als Drittmittel einzuordnen sind. Dies wird bereits im Falle des Berliner Modells der gemeinsamen Berufung kontrovers diskutiert ("Gem … mehr anzeigen
Laut Definition KDSF werden alle Beschäftigtenverhältnisse mit "mit mindestens einer Stunde Wochenarbeitszeit" berücksichtigt. Wie verhält es sich mit sogenannten abgestellten Beschäftigten? Darunter ist (bei uns) Personal zu verstehen, dass zwar an der berichtenden Einrichung ein Arbeitsvertragsverhältnis hat, aber an Tochtergesellschaften abgestellt ist. Diese erbringen jedoch keine Leistungen für Forschung oder Lehre. Für die amtliche Statistik wird dieses Personal nicht berücksichtigt, da sie keine Aufgaben der Hochschule wahrnehmen. Sind diese Beschäftigten im Rahmen des KDSF zu berücksichtigen?
Für den Sonderfall der abgestellten Beschäftigten folgt der Kerndatensatz Forschung den Erfassungspraktiken von Destatis. Der Kerndatensatz Forschung sieht eine Standardisierung von Datenformaten mit dem erklärten Ziel vor, den Austausch von aussagekräftigen Informationen über (die Kontextualisierung von) Forschungsaktivitäten zu ermöglichen (vgl. hierzu auch die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu einem Kerndatensatz Forschung von 2013, https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2855-13.pdf). Wie bei der Erfassung von Personal für die amtliche Statistik generell soll im Kerndatensatz Forschung dasjenige Personal erfa … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Sind bei dem Element "Anzahl Doktoranden an nicht-titelvergebenden Einrichtungen" (Na101) nur wissenschaftliche Einrichtungen gemeint?
Grundsätzlich wird es derzeit ausschließlich Forschungseinrichtungen (universitär und nicht-universitär) empfohlen, Forschu … mehr anzeigen
Sollen im Bereich "Nachwuchsförderung" (Na0) neben den Angaben zu Doktorandinnen und Doktoranden auch Angaben zu Postdocs erfasst werden?
Im Bereich "Nachwuchsförderung" (Na0) sind derzeit Kerndaten zu laufenden Qualifikationsverfahren von Doktorandinnen und Doktoranden enth … mehr anzeigen
Bei dem Element "Erstbetreuer an Einrichtung" (Na47) ist anzugeben, ob die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer an der berichtenden Einrichtung tätig ist (ja / nein). Was genau bedeutet tätig? Muss die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer einen Arbeitsvertrag an der Fakultät haben?
Diese Angabe trifft auf einen Beschäftigten einer Forschungseinrichtung zu, der Doktorandinnen und Doktoranden als Erstbetreuerin oder Erstbetreuer begleitet. Tätig bedeutet in diesem Fall, dass die Erstbetreuerin bzw. der Erstbetreuer an der Forschungseinrichtung beschäftigt ist (also gem&a … mehr anzeigen
Sollte man hier nicht Laufzeiten mit aufnehmen, um zu erkennen, ob das jeweilige Programm noch aktuell ist?
Die Meldung des Kerndatums "Strukturiertes Promotionsprogramm (Na6)" [als Liste] gemäß … mehr anzeigen
Angaben zu "Promovierten" (und "Habiliterten"): Bezieht sich dies nur auf Promovierte der eigenen Universität oder auch auf die, die an anderen Universitäten zuvor promoviert haben? (Bei letzterem: Wofür ist diese notwendig?)
Angaben zu Promotionen und Habilitationen sind in zwei Bereichen des Kerndatensatz Forschung relevant.
Zum einen sollen für "Beschäftigte (Be0)" [siehe Kerndaten "Vollzeitäquivalente (Be1)" und "Anzahl Personen (Ko … mehr anzeigen
Der offizielle Abschluss des Promotionsverfahrens ist der Zeitpunkt, zu dem die Urkunde verliehen wird. Diese wird oftmals zurückdatiert. Wie wird mit dieser Lücke umgegangen?
Der "Zeitpunkt des Abschlusses des Promotionsverfahrens (Na70)" ist gemäß Kerndatensatz Forschung mit dem Kalenderjahr (optional auch Monat) der letzten Prüfun … mehr anzeigen
Der KDSF definiert Promovierende auf der Basis des Startdatums der Promotion. Das Startdatum ist laut Na38a Jahr und Monat der Annahme am Fachbereich bzw. an der Fakultät der titelverleihenden Einrichtung. Wie verhält sich das zur Immatrikulation von Promovierenden? Sowohl die Erfassung nach Immatrikulation als auch nach Aufnahme am Fachbereich weist einen unterschiedlichen Vollständigkeitsgrad und unterschiedliche Zuständigkeiten innerhalb der Organisation auf. Gibt es hierzu Erfahrungswerte und einen Austausch zur Vorgehensweise?
Für die Definition von Doktoranden an titelvergebenden Einrichtungen ist nach KDSF das Startdatum (Na38a), das heißt Jahr und Monat der Annahme am Fachbereich/an der Fakultät maßgeblich. Dies wird damit begründet, dass es einerseits am nächsten an dem Beginn der Arbeit an der Promotion liegt und die Immatrikulation nicht immer Voraussetzung für die Aufnahme einer Promotion ist. Die Definition ist daher eine Kompromisslösung, die sich nicht immer mit den einrichtungspezifischen Erfassungspraktiken deckt und in … mehr anzeigen
Um welches Datum handelt es sich bei dem "Zeitpunkt des Abschlusses des Promotionsverfahrens (Na70)"?
Dem der mündlichen Prüfung (gem. Statistik) oder der Ausstellung der Urkunde?
Im Sinne des Kerndatensatz Forschung zählen als Zeitpunkt des Abschlusses das Kalenderjahr und optional der Monat der letzten Prüfungsleistung (siehe die Definition des Elements Na70 unter http://www. … mehr anzeigen
Ist Na4a | Anzahl abgeschlossener Qualifizierungsverfahren nur von titelvergebenden Einrichtungen zu melden oder im Falle von kooperativen Promotionen auch bspw. von den beteiligten Fachhochschulen?
Die Meldung des Kerndatums "Na4a | Anzahl abgeschlossener Qualifizierungsverfahren" erfolgt lediglich durch die titelvergebende Einrichtung. Hintergrund dieser Vorgabe ist, dass beteiligte … mehr anzeigen
Bezogen auf "Na101 | Anzahl Doktoranden an nicht-titelvergebenden Einrichtungen": Wird bei einer Promotion das strukturierte Promotionsprogramm nur dann angegeben, wenn das Programm auch in diesem Fall an der meldenden Fachhochschule läuft oder sollte die Fachhochschule auch in dem Fall das Programm angeben, wenn dies nur an der Uni angeboten wird?
Das strukturierte Promotionsprogramm wird bei der Meldung des Kerndatums "Na101 | Anzahl Doktoranden an nicht-titelvergebenden Einrichtungen" gemäß KDSF nur in Bezug auf die jeweils meldende Einrichtung berichtet. D.h., dass die meldende Fachhochschule hier nur Promotionsprogramme berichtet, die auch an der Fachhochschule angesiedelt sind. Di … mehr anzeigen
Sollen Promotionen und Promotionsvorhaben von Medzinern gesondert ausgewiesen werden oder aus der Meldung der "Anzahl abgeschlossener Qualifizierungsverfahren (Na4a)" / "Promotion (Na43)" herausgelassen werden?
Grundsätzlich werden über das Kerndatum "Anzahl abgeschlossener Qualifizierungsverfahren (Na4a)" und die Ausdifferenzierung "Promotion (Na43)" alle Promotionsverfahren einer Forschungseinrichtung geme … mehr anzeigen
Wann gilt ein*e Doktorand*in als betreut an einer Hochschule der angewandten Wissenschaften (HAW)?
- Wenn diese*r an der HAW angestellt ist?
- Wenn es eine formale Betreuungsvereinbarung gibt?
- Wenn es einen losen Kontakt zwischen Doktorand und Betreuer gibt? Ist das eine zu erfassende Promotion oder ist das eine Betreuung im Sinne einer "Aktivität" ?

Gibt es eine Grenze, wann eine Betreuung wie zu werten ist?
Die HAW würde die Promotion als "nicht-titelvergebende Einrichtung" [Na101] erfassen. Entsprechend ist der "Start der Promotion" [Na102] definiert als Beginn der Promotion mittels Betreuungsvereinbarung oder Arbeitsvertrag an der HAW.
Zusätzlich ist die Ausdifferenzierung "Kooperation" [Na86] mit der "Universität" [Na96] zu erfassen.
Unter "Kooperation" [Na86] wird angegeben, " … mehr anzeigen
Es ist im Bereich Nachwuchsförderung im Rahmen der Berichtspflichten für die Exzellenzstrategie eine spezifische Abfrage nach dem Element Na83 Anzahl Nachwuchsgruppenleiter vorgesehen. Dazu besteht eine Absichtserklärung. Das Element weist jedoch keine Definition auf. Um entsprechende Vorbereitungen in der Datenerfassung zu ermöglichen: Wann soll eine Definition hierzu erfolgen?
Das Kerndatum Na83 Anzahl Nachwuchsgruppenleiter ist in der Spezifikation orange markiert und damit zur Weiterentwicklung empfohlen. Aus diesem Grund weist es keine Definition auf. Der vom Wissenschaftsrat hierfür in seinen Empfehlungen aus dem Jahr 2016 (S. 8 sowie S. 50, https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/5066-16.pdf?__blob=publicationFile&v=1) ursprünglich vorgesehene z … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie wird in der Spezifikation zum Kerndatensatz Forschung der Unterschied zwischen "Drittmitteleinnahmen" (Dr1a) und "Drittmittelerträgen" (Dr1b) definiert?
Der Unterschied ergibt sich für die berichtende Forschungseinrichtung lediglich aus ihrer finanzbuchhalterischen Praxis (und nicht inhaltlich): Während einige Einrichtunge … mehr anzeigen
Wie wird mit Auftragsforschung im Kerndatensatz Forschung umgegangen?
Projekte der Auftragsforschung werden als Drittmittel im Kerndatensat … mehr anzeigen
Wie ist mit Drittmitteln umzugehen, die in Stipendien fließen?
Drittmittel, die in Stipendien fließen und einen Forschungsbez … mehr anzeigen
Können Sponsoringverträge als Drittmittel abgebildet werden?
Sponsoringverträge bzw. die daraus resultierenden Projekte und Ei … mehr anzeigen
Wie werden Teilprojekte über den Kerndatensatz Forschung erfasst?
Mehrere Projekte, die über ein übergeordnetes Projekt mitein … mehr anzeigen
Wie werden Verbundprojekte über den Kerndatensatz Forschung erfasst?
Verbundprojekte, die neben der berichtenden Forschungseinrichtung weitere … mehr anzeigen
Was genau wird unter "Sonstige Drittmittelgeber" (D141) verstanden? Handelt es sich hierbei nur um öffentliche Drittmittelgeber?
Die Definition von "Sonstige Drittmittelgeber" (D141) ist sehr breit gefasst: "Umfasst Mittel von Stiftungen, sonstige öffe … mehr anzeigen
Sollen unter Stiftung (als Teil von "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141)) auch private Stiftungen (z.B. private Volkswagen-Stiftung) erfasst werden oder nur öffentliche?
Es sollen über "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) sowohl öffentliche, als auch private Stiftungen (z.B. Volkswagen- oder Thyssen-Stiftung) erfasst werden.
Entsprechen beim KDSF öffentliche Mittelgeber den Zuordnungen zu Dr20+Dr21+Dr22+Dr23+Dr141 und private Mittelgeber zu Dr25?
Öffentliche Mittelgeber können in der Tat unter
_ Drittmittel EU und sonstige öffentliche internationale F&o … mehr anzeigen
Welche privaten Mittelgeber können unter die Kategorie "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) fallen?
Private Mittelgeber, die unter "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) fallen, umfassen eigentlich nur (pri … mehr anzeigen
Fallen unter die Drittmitteldefinitionen auch "Zweitmittel" - also von Trägerländern z.B. an eine Hochschule vergebene Landesmittel (wie bspw. über das hessische LOEWE-Programm)?
Die Definitionen von "Drittmitteleinnahmen" (Dr1a), "Drittmittelerträgen" (Dr1b) und "Drittmittelprojekten" (Dr30) umfassen gemäß Kerndatensatz-Spezifikation … mehr anzeigen
Bezüglich "Titel des übergeordneten Projektes (Dr10)": Welcher Titel sollte hier angegeben werden (universitätsextern oder -intern)?
Die Ausdifferenzierung "Titel des übergeordneten Projektes (Dr10)" für das Kerndatum "Drittmittelprojekt (Dr30)" ist nur fü … mehr anzeigen
Wie sollen "Drittmittel, die einen Forschungsbezug oder einen teilweisen Forschungsbezug aufweisen" von Drittmitteln für die Lehre, Drittmitteln aus Auftragsmessungen, Drittmitteln zur Weiterbildung, etc. unterschieden werden? Ab wann sollen Drittmittelprojekte für den Kerndatensatz Forschung berücksichtigt werden?
Die dem Kerndatum "Drittmittelprojekt (Dr30)"zugrunde gelegte Definition weicht insofern von denen der Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" und "Drittmittelerträge (Dr1b)" ab, als dass bei den Projekten (im Gegensatz zu den Einnahmen und Erträgen) eine Fokussierung auf Mittel zur "Förderu … mehr anzeigen
Für den Kerndatensatz Forschung können Drittmitteleinnahmen (Dr1a) oder Drittmittelerträge (Dr1b) vorgehalten werden. Welches der beiden Kerndaten sollte gemeldet werden, wenn in einer Forschungseinrichtung beides verfügbar ist?
Sofern in einer Forschungseinrichtung beide Kerndaten – Drittmitteleinnahmen (Dr1a) und Drittmittelerträge (Dr1b) – vorgehalten werden, erfolgt die Meldung entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Berichtsabfrage. Dies bestimmt sic … mehr anzeigen
Was genau ist unter "Sonstige Einnahmen (Dr139)" zu verstehen (Gesamtbudget – Drittmitteleinnahmen/–erträge oder
Gesamtbudget – Drittmitteleinnahmen/–erträge – Grundmittel / institutionelle Mittel)?
Das Kerndatum "Sonstige Einnahmen (Dr139)" umfasst gemäß KDSF und Sichtung der Diskussionsprotokolle des Spezifikationsprojekts jene Einnahmen, die nicht "Grundmittel/institutionelle Mittel" oder "Drittmitteleinnahmen (Dr1a … mehr anzeigen
Wie soll im Kerndatensatz Forschung mit der Zuordnung von EFRE-Fördermitteln (die ja anteilig von der EU und anteilig von dem jeweiligen Bundesland finanziert werden) zu "Drittmittelgeber (Dr12)" umgegangen werden?
Bei den Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" bzw. "Drittmittelerträge (Dr1b)" sowie "Drittmittelprojekt (Dr30)" und ihrer Ausdifferenzierung nach "Drittmittelgeber (Dr12)" kommen be … mehr anzeigen
Rückmeldung aus den Hochschulen: Einfacher wäre es statt der Erträge oder Einnahmen die Ausgaben zu erfassen, da mit der Rechnungslegung eindeutig ist, wann wie viel Geld wohin geflossen ist.
In der Tat wurde in den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu einem Kerndatensatz Forschung von 2013 zunächst vorgeschlagen, "verausgabte Drittmittel" zu standardisieren (Wissenschaftsrat 201 … mehr anzeigen
Wie sollen Bewilligungen in Fremdwährung (also in anderer Währung als in Euro) erfasst werden? Sollen solche Bewilligungen in Euro umgerechnet werden? Und wenn ja, nach welchem Kurs?
Die Bewilligungssumme (Dr88) soll zu Zwecken der Vergleichbarkeit in Euro berichtet werden. Hierzu bietet sich bei Fremdwährung die Umrechnung mit dem bei Eingang des Bewilligungsbescheid … mehr anzeigen
Was genau wird im Sinne des KDSF unter einem "übergeordneten Projekt" und unter einem "Teilprojekt" verstanden? Ist ein eigenes Förderkennzeichen Voraussetzung für die Ausweisung als Teilprojekt? Oder liegt es im Ermessen der Forschungseinrichtung, Kriterien für die Identifikation und Abgrenzung von Teilprojekten festzulegen?
Im Falle eines Kooperationsprojekts sollen über das Kerndatum "Drittmittelprojekt (Förderphasen als eigene Projekte) (Dr30)" die Teilprojekte ausgewiesen werden – und zwar von jeder beteiligten Einrichtung separat die ihr zugewiesenen. Um die ggf. gleichbetitelten Teilprojekte unterschiedlicher kooperierender Forschungseinrichtungen zu unt … mehr anzeigen
Bewilligungssummen sind - ebenso wie Förderkennzeichen - üblicherweise Merkmale von Forschungsprojekten, die von öffentlichen Geldgebern (z.B. DFG, BMBF...) finanziert werden. Bei steuerpflichtigen Projekten mit Forschungsbezug, die von privaten Geldgebern finanziert werden, gibt es manchmal keine festgelegte Bewilligungssumme (und auch kein Förderkennzeichen). Kann in solchen Fällen einfach auf diese Angaben verzichtet werden? Oder führt das Nichtvorhandensein dieser Angaben zum Ausschluss der betreffenden Projekte von der Berichterstattung?
Selbstverständlich können nur solche Angaben berichtet werden, die a) vorhanden sind und b) weitergegeben werden dürfen (z.B. je nach vertraglicher Regelung zwischen Fördergeber und Förderempfänger). Der Kerndatensatz Forschung sieht darüber hinaus nicht vor, dass standardmäßig alle Ausdifferenzierungen (wie bspw. Titel des Projekts (Dr9), Drittmittelgeber (Dr12), Förderkennzeichen (Dr13), Bewilligungssumme (Dr88) etc.) gleichzeitig für jede Art von Bericht zu den Drittmittelprojekten (Dr30) bereitgestellt werden solle … mehr anzeigen
Können Drittmitteleinnahmen als Bewilligungssumme angegeben werden, wenn - was bei steuerpflichtigen Forschungsprojekten, die durch private Geldgeber finanziert werden, vorkommen kann - eine konkrete Bewilligungssumme nicht vorhanden ist? Falls ja: Wie ist damit umzugehen, dass laut Spezifikation Dr1a Drittmitteleinnahmen ohne und laut Spezifikation Dr88 Bewilligungssumen mit Umsatzsteuer angegeben werden sollen?
Eine Annäherung an die "Bewilligungssumme (Dr88)" über die "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" ist unter diesen Umständen grundsätzlich möglich. Allerdings gilt für das Kerndatum "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" gemäß den Vorgaben zu den Erhebungszeitpunkten (https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_KDSF_v1.pdf) die Berichtslegung de … mehr anzeigen
Um kleinere Projekte/Forschungsaufträge mit vertretbarem Aufwand bewirtschaften zu können, werden manchmal sog. Sammelfinanzstellen eingerichtet, auf die dann Drittmitteleinnahmen mehrerer gleichartiger kleiner Projekte/Forschungsaufträge über einen längeren Zeitraum hinweg verbucht werden. Anzahl, Umfang und Zeitpunkt jeder einzelnen Einnahme sind a priori oft nicht absehbar, d.h. es kann für eine "laufende" Sammelfinanzstelle, die man (sofern Forschungsbezug oder teilweiser Forschungsbezug vorliegt) einem Drittmittelprojekt gleichsetzen könnte, keine Bewilligungssumme bzw. kein Drittmitteleinnahmevolumen angegeben werden. Kann in solchen Fällen auf die entsprechenden Einträge verzichtet werden?
An dieser Stelle treffen die Regelungen des Kerndatensatz Forschung auf die Realität der institutionellen Datenerfassung und -verarbeitung. Berichtet werden können selbstverständlich nur Informationen, die auch vorliegen. In Abhängigkeit des Umfangs dieser kleineren Projekte oder Aufträge am Gesamtvolumen müsste man prüfen, ob sich ein verfeinerter Erfassungsaufwand lohnt, oder nicht.
Möglicherweise ergeben sich für das Berichten des Kerndatums "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" nach "Drittmittelgeber (Dr12)" gar keine Probleme, wenn für die Projekte der Sammelfinanzstelle derselbe Drittmittelgeber anzugeben ist. Für das Ausweisen der konkreten "Drittmittelprojekte (Dr30) … mehr anzeigen
Was genau ist gemeint, wenn von "Förderphasen" die Rede ist? Beispiel Sonderforschungsbereich: Laut DFG währt jede "Förderperiode" vier Jahre. Ist die "Förderphase" gemäß KDSF identisch mit dieser vierjährigen "Förderperiode" gemäß DFG? Oder meint eine "Förderphase" den Zeitraum, für den die Mittel bewilligt werden? So gilt z.B. für SFB der DFG das Jährlichkeitsprinzip: "Mittel für einen Sonderforschungsbereich werden jeweils für ein Haushaltsjahr bewilligt
bzw. in Aussicht gestellt. Die Mittel sind grundsätzlich an das jeweilige Haushaltsjahr gebunden und können nicht in Folgejahre übertragen werden." (Quelle: http://www.dfg.de/formulare/50_06/50_06_de.pdf)
Förderphasen im Sinne von Dr30 "Drittmittelprojekt" entsprechen dem Bewilligungszeitraum aus dem Bewilligungsbescheid bzw. der Vereinbarung mit dem Förderer. Sie werden durch Dr15a "Projektbeginn" und Dr14a "Projektende" abgegrenzt. Im Falle eines SFBs ist dies die vierjährige Förderperiode. Die Finanzierung einer zweiten Förderperiode nach erfolgreichem Folgeantrag stellt gemäß KDSF ein weiteres Drittmittelprojekt dar.
Wie soll mit Mitteln des DAAD im Kerndatensatz Forschung umgegangen werden? Werden diese berücksichtigt?
Der Kerndatensatz Forschung sucht bei der Definition von "Drittmitteln" so weit wie möglich de … mehr anzeigen
Wie unterscheiden sich öffentliche und private Drittmittelgeber/-innen definitorisch voneinander? Wird zur Abgrenzung eine Unterscheidung zwischen den Rechtsformen oder der Eigentümerschaft herangezogen?
Die Drittmittelgeber/-innenkategorien aus Element Dr12 Drittmittelgeber/-in entsprechen einer Harmonisierung der in der Hochschulpersonal- und Finanzstatistik sowie der Finanz- und Personalstatistik vorfindbaren D … mehr anzeigen
Sofern Bewilligungssummen aus den Zuwendungsbescheiden, Bewilligungen o.ä. entnommen werden, bleiben Aufstockungen, Kürzungen und Projektwechsel an andere Hochschulen/Einrichtungen unberücksichtigt. Ebenso sind in den Bewilligungssummen ggf. weiterzuleitende Mittel an andere Partner enthalten.

Müssen wir erstere Daten regelmäßig nachprüfen und -pflegen?

Müssen wir weiterzuleitende Mittel abziehen, die nicht immer aus den Bewilligungsbescheiden hervorgehen?
Das Element Dr88 "Bewilligungssumme" ist eine Ausdifferenzierung des Kerndatums Dr30 "Drittmittelprojekt". Es gelten daher die "Bedingungen" der Definition von Dr30 zur Erfassung von Drittmittelprojekten, d.h. es werden nur laufende Projekte an Ihrer Einrichtung berichtet, die einen mindestens teilweisen Forschungsbezug aufweisen. Die Berichtslegung erfolgt stichtagsbezogen zum 31.12. eines Jahres (hierzu siehe auch https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_KDSF_v1. … mehr anzeigen
Wie empfehlen Sie vorzugehen, wenn ein Verbundprojekt einen inländischen Konsortialführer hat, der nicht im DFG-Research Explorer gelistet ist. Wir haben es in einem konkreten Fall eines BMBF-Verbundprojekts mit einem Industrieunternehmen als Konsortialführerin zu tun.
Das Einrichtungsverzeichnis DFG Research Explorer wurde im Oktober 2018 durch GERiT –German Research Institutions abgelöst. Die Datenbank bietet einen Überblick zu rund 29 000 Instituten an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. In d … mehr anzeigen
Wir beginnen momentan unsere Drittmittelerfassung und starten nun mit den DFG-Sachbeihilfen. In den Bewilligungsbescheiden ist eine Projektnummer angegeben, nicht explizit ein Förderkennzeichen. Meine Interpretation ist nun, dass es sich dabei um das Förderkennzeichen handelt. Können Sie das so bestätigen?

Die DFG-Projektnummer entspricht dem Förderkennzeichen. Dies geht auch aus den Informationen zur Erfassung DFG-geförderter Projekte in der DFG-Projektdaten GEPRIS hervor (https://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS?task=showHaeufigeFragen). Dort heißt es "Veröffentlichungen von Projektergebnissen, die aus mit DFG-Mitte … mehr anzeigen
Ich habe eine Rückfrage zur Definition von Dr88 Bewilligungssumme. Bei mehrjährigen Drittmittelprojekten (z. B. Sonderforschungsbereichen) ergeht zu Beginn des Förderzeitraums (z. B. 5 Jahre) folgender Bescheid:

=> in Aussicht gestellter Betrag für den gesamten Förderzeitraum für Jahr 2, 3, 4 und 5
=> konkrete Bewilligungssumme für Jahr 1

Nach einem Jahr geht dann der nächste Bewilligungsbescheid für Jahr 2 ein, in dem wiederum folgende Informationen aufgeführt werden:

=> in Aussicht gestellter Betrag für den gesamten Förderzeitraum für Jahr 3, 4 und 5
=> konkrete Bewilligungssumme für Jahr 2

Es gibt (nicht selten) Abweichungen zwischen den in Aussicht gestellten Mitteln und den tatsächlichen Bewilligungen in beide Richtungen (+/-).

Wir möchten eine KDSF-konforme Vorhaltung der Bewilligungssumme (inkl. Programmpauschale und Umsatzsteuer) in unseren Systemen sicherstellen und wären daher für eine Rückmeldung auf folgende Frage sehr dankbar:

Was müssten wir bei der Rückfrage nach Dr88 mit Blick auf die beiden oben genannten Datenfelder melden:

(1) die zum Zeitpunkt der Abfrage ergangenen konkreten Bewilligungssummen OHNE die in Aussicht gestellten Beträge

(2) eine Summe aus: bislang vorliegende konkrete Bewilligungen + zum Zeitpunkt der Abfrage bekannte Summe der in Aussicht gestellten Beträge

Das Element Dr88 "Bewilligungssumme" ist eine Ausdifferenzierung des Kerndatums Dr30 "Drittmittelprojekt". Es gelten daher die "Bedingungen" der Definition von Dr30 zur Erfassung von Drittmittelprojekten, d.h. es werden nur laufende Projekte berichtet, die einen mindestens teilweisen Forschungsbezug aufweisen. Die Berichtslegung erfolgt stichtagsbezogen zum 31.12. eines Jahres. Weiterhin werden grundsätzlich nur solche Mittel erfasst, die in die Forschungseinrichtungshaushalte eingestellt bzw. die von der Forschungseinrichtung auf Verwahrkonten verwaltet werden. Diesbezüglich stellt das Element Dr88 dahingehend eine Besonderheit dar, als dass die Bewilligungssumme inkl. Umsatzsteuer und Overhead für die gesamte Projektlaufzeit angegeben werden soll und somit in Abweichung zu den Kerndaten Dr1a/Dr1b "Drittmitteleinnahmen/Drittmitterträge bzw. Dr 30 "Drittmittelprojekt" als Plangröße konzipiert ist. Dies bedeutet, dass die von Ihnen geschilderte, zweite Variante zutrifft, d.h. dass auch die in Aussicht gestellten Beträge laut Bewilligungsbescheid für die restliche Projektlaufzeit berichtet werden können.

Da Spenden i.S. von Dr36 und Dr43 als Drittmitteltyp=Dr119 "Teilweiser Forschungsbezug" erfasst werden, würden wir Spenden mit als Drittmittel im Rahmen des KDSF berücksichtigen. Ist das korrekt? Dies entspricht der Berücksichtigung der Spenden in der Hochschulfinanzstatistik.
Maßgeblich für die Erfassung von Spenden ist die Drittmitteldefinition der Hochschulfinanzstatistik von Destatis (H203/32137100-5). Hier werden Spenden im Sinne von Mitteln der Wirtschaft zur Wissenschaftsförderung, als Sachspenden sowie als Geldspenden für Lehre und Forschung unter Drit … mehr anzeigen
Gehören Drittmittel einer ausländischen Universität zu a) Dr129 Sonstige ausl. Mittelgeber und damit zu Dr25 Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche oder zu b) Dr96 Sonstige öffentliche internationale Förderorganisationen und damit zu Dr20 Drittmittel EU und sonstige öffentliche internationale Förderorganisationen?

Können Sie bitte den Unterschied erläutern zwischen Dr129 Sonstige ausl. Mittelgeber und Dr96 Sonstige öffentliche internationale Förderorganisationen?

Wie ist eine Förderorganisation explizit von den sonstigen öffentlichen Bereichen abzugrenzen?

Drittmittel einer ausländischen Universität sind unter Dr25 Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche zu erfassen. Dies ist der Konkordanztabelle zu Drittmittelgebern zu entnehmen, welche zeigt, dass keine trennscharfe Unterscheidung in öffentliche und private, d.h. wirtschaftliche/gewerbliche Drittmittelgeber erfolgt.

Das Element Dr129 Sonstige ausländische Mittelgeber ist aktuell nicht zur Verwendung empfohlen und deshalb rot markiert.

Die Abgrenzung von Förderorganisationen von sonstigen öffentlichen Bereichen folgt der Drittmitteldefinition von Destatis und der darin erfolgenden Unterscheidung in ö … mehr anzeigen
Was ist mit Mitteln aus organisationsspezifischen Quellen in Dr139 "Sonstige Einnahmen" gemeint?
Die Definition der organisationsspezifischen Quellen aus Dr139 "Sonstige Einnahmen" findet sich in Ele … mehr anzeigen
Warum sind in der Ausdifferenzierung der EU-Mittel (wenngleich nicht empfohlen für den KDSF) nicht die verbreiteten ESF-Mittel statt der ERC-Mittel enthalten?
Es ist richtig, dass die Ausdifferenzierungen von Dr95 "EU" nicht für den KDSF empfohlen werden. Sowohl Mittel der Programme des European Research Council … mehr anzeigen
Zu welcher Ausdifferenzierung der Drittmittelgeber zählen Akademien (bspw. Akademie der Wissenschaften und der Literatur)? Zählen Akademien eventuell zu Dr133 "Weitere Hochschulfördergesellschaften" und somit zu Dr132 "Hochschulfördergesellschaften aus dem Inland" bzw. zu Dr141 "Sonstige Drittmittelgeber"?

Die Elemente Dr133 "Weitere Hochschulfördergesellschaften" und Dr132 "Hochschulfördergesellschaften aus dem Inland" werden laut der aktuellen Fassung der KDSF Spezifikation nicht zur Verwendung empfohlen. Sie sind deshalb in der ausführlichen Version der Spezifikationstabelle rot markiert. Akademien werden unter die sehr breite Def … mehr anzeigen
Wodurch unterscheiden sich Dr131 "Sonstiger öffentlicher Bereich" (unter Dr141 "Sonstige Drittmittelgeber" bzw. Dr101 "Sonstige öffentliche Mittel aus dem Inland") und Dr128 "Öffentliche Unternehmen" (unter Dr25 "Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche")?

Entspricht Dr128 den öffentlichen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und sonstigen privaten Bereiche im Rahmen von Auftragsforschung, wobei der Auftraggeber die gesamten Kosten des Projekts trägt und im Gegenzug die Nutzungsrechte an den Projektergebnissen (unternehmerische Tätigkeit) erhält?

Entspricht im Gegensatz dazu Dr131 den öffentlichen Drittmittelgebern (öffentliche Unternehmen, staatliche Stellen, Universitäten etc.) im Rahmen von Kooperationsverträgen mit unserer Universität, bspw. ein Kooperationsvertrag der Universität mit den Stadtwerken?

Es geht bei dieser Frage um die Zuordnung von Drittmitteln aus öffentlichen Bereichen wie öffentliche Unternehmen. Hier gilt, dass Dr131 Sonstiger öffentlicher Bereich und das übergeordnete Element Dr101 Sonstige öffentliche Mittel in der KDSF-Spezifikation zwar rot markiert und nicht zur Verwendung empfohlen sind, aber für die Zuordnung der Mittel zu DESTATIS notwendig sind. Gleiches gilt für Dr128 Öffentliche Unternehmen (unter Dr25 Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche), wobei öffentliche Unternehmen in DESTATIS mit weiteren Mitteln zu sonstigen Bereichen in "Gewerbliche Wirtschaft und sonstige Bereiche" zusammengefasst werden.

Ist es somit richtig, dass nicht nur unter Dr25, sondern auch unter Dr141 Mittel öffentlicher Unternehmen subsummiert werden können?

Folglich wäre doch vielmehr anzunehmen, dass in Konkordanz zu DESTATIS die Mittel öffentlicher Bereiche/öffentlicher Unternehmen zwei verschiedenen Drittmittelgebertypen zugeordnet werden können; a) Dr131 Sonstiger öffentlicher Bereich (DESTATIS Schlüssel A 235) und somit dem Kerndatum Dr141 Sonstige Drittmittelgeber und b) Dr128 öffentliche Unternehmen unter Dr25 Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche (DESTATIS Schlüssel A 248).

Doch wonach genau soll diese Zuordnung erfolgen? Hilfen für die jeweilige Zuordnung bieten dabei jeweils die Erläuterungen in DESTATIS, wonach einerseits Mittel öffentlicher Bereiche/öffentlicher Unternehmen bspw. der Sparkassen, Investitionsbanken und Stadtwerke dem Schlüssel A 235 "sonstige öffentliche Bereiche" (entspricht Dr131 und somit Dr141) zuzuordnen sind, wenn es sich um Forschungsaufträge wie etwa bei Kooperationen handelt. Andererseits werden Mittel öffentlicher Bereiche, wie "nationale öffentliche Unternehmen", in DESTATIS dem Schlüssel A 248 gewerbliche Wirtschaft und sonstige Bereiche (entspricht Dr128 bzw. Dr25) zugeordnet, wenn es sich um Umsatzerlöse aus der Auftragsforschung handelt, d. h. wobei der Auftraggeber die gesamten Kosten des Projekts trägt und im Gegenzug die Nutzungsrechte an den Projektergebnissen (unternehmerische Tätigkeit) erhält. Diese Umsatzerlöse wären dann auch in Anlehnung an DESTATIS netto zuzuordnen.

Die aktuelle Definition von Dr141 (sonstige Drittmittelgeber) lautet wie folgt: Umfasst Mittel von Stiftungen, sonstige öffentliche Mittel (z. B. Gemeinden, Gemeinde- und Zweckverbände, Bundesagentur für Arbeit), Hochschulfördergesellschaften aus dem Inland.
In der Alpha-Spezifikation vom März/April 2014 sowie deren Aktualisierung im Mai 2014 gibt es ein Element Dr27, welches die Vorgängerfassung des Elementes Dr141 darstellt. Es wird wie folgt definiert: Dr27 (Weitere): z. B. - Bundesagentur für Arbeit, soweit hieraus Personal mit Lehr- und Forschungsaufgaben finanziert wird
- von Gemeinden, Gemeinde- und Zweckverbänden für Lehr- und Forschungszwecke (d. h. ohne Erstattungen für Sportanlagen, Bibliotheken u. dgl.)
- sonstigen öffentlichen Bereichen für Lehr- und Forschungszwecke (z. B. ERP, Lastenausgleichsfonds, Sozialversicherung, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Investitionsbanken, Sparkassen, Dt. Bundesbank)
- von anderen internationalen Organisationen (z. B. OECD, UN) - von Hochschulfördergesellschaften aus dem Inland (z. B. DAAD, Alumni Clubs)
Die Beta-Spezifikation und Version 1.0. der Spezifikation verwenden wiederum die wortgleiche Definition des aktuellen Elements Dr141 und beinhalten das Element Dr27 nicht mehr.

Dr25 (Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche) wiederum ist folgendermaßen definiert: Von der gewerblichen Wirtschaft und sonstigen privaten Bereichen für Forschungszwecke (ohne Einnahmen für Materialprüfungen u. dgl., aus Veröffentlichungen, Gebühren, aus wirtschaftlicher Tätigkeit und aus Vermögensveräußerungen). Diese Definition bleibt über alle Versionen der Spezifikation gleich lautend mit Ausnahme der Bezeichnung des Elements, die zwischenzeitlich von "Unternehmen" über "sonstige private Mittel" bis zur seit der Beta-Spezifikation aktuellen und gültigen Bezeichnung "gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche" reicht.

Vor diesem Hintergrund mit Blick auf die aktuelle Spezifikation und deren Genese bzw. Vorgängerversionen lässt sich folgendes schlussfolgern: Unter beide Drittmittelgebertypen (Dr141 und Dr25) lassen sich prinzipiell öffentliche Unternehmen subsumieren. Die Differenzierung erfolgt analog zu DESTATIS, dessen Zuordnungsbeispiele sich auch auf den KDSF übertragen lassen, primär anhand der Art oder Form der konkreten Drittmittel. So fallen Umsatzerlöse aus Auftragsforschung öffentlicher Unternehmen unter die Ausdifferenzierung "Gewerbliche Wirtschaft und sonstige private Bereiche" (Dr25). Entgelte für Forschungsaufträge, Weiterbildungsmaßnahmen und dgl. vom öffentlichen Bereich wären dementsprechend unter "Sonstige Drittmittelgeber" (Dr141) zu fassen.





Gemäß KDSF Spezifikation sollen keine einzelnen Drittmittelgeber genannt werden, sondern diese nach Mittelgeberkategorien zusammengefasst werden.

Wenn es sich nun ergibt, dass ein Projekt von Drittmittelgebern unterschiedlicher Kategorie gefördert wird, werden dann trotzdem alle Mittelgeber (-kategorien) pro Projekt ausgewertet oder nur die Kategorie mit der insgesamt höchsten Fördersumme?
Bei den Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" bzw. "Drittmittelerträge (Dr1b)" sowie "Drittmittelprojekt (Dr30)" und ihrer Ausdifferenzierung nach "Drittmittelgeber/-in (Dr12)" kommen beim KDSF die Zuordnungsregeln der Hochschulfinanzstatistik zur Anwendung.
Diese sind in dieser Konkordanztabelle abgebildet: https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Konkordanz_Drittmittelgebe … mehr anzeigen
1. Wie werden bei der Erfassung von Drittmittelprojekten so genannte "Paketanträge", d.h. die Beantragungen von mehreren Modulen aus dem Programm Sachbeihilfe behandelt? Sind diese als Verbundprojekte zu betrachten?

Bei dem Paketantrag werden die Projekte zwar gemeinsam beantragt und ein gegenseitiger inhaltlicher Bezug hergestellt, aber sie werden einzeln begutachtet und getrennt bewilligt, wobei einzelne Projekte "rausfliegen" können. Insofern würde ich die einzelnen Projekte auf jeden Fall getrennt voneinander in der Erfassung sehen. Mein Frage wäre hier vor allem: handelt es sich bei dem einzelnen Projekt um einen Teil eines Verbundprojektes? Mein Vorschlag: nein, weil es keine Koordinatorinnenrolle gibt.

2. Wie werden bei der Erfassung von Drittmittelprojekten Projekte in Schwerpunktprogrammen der DFG behandelt? Sind diese als Verbundprojekte zu betrachten?

3. Wie sieht es aus, wenn einzelner Antrag auf Sachbeihilfe von mehreren Principal Investigators (PI) beantragt wird (aus einer Institution wie auch aus mehreren Institutionen):

Diese Sachbeihilfen werden als Ganzes begutachtet aber getrennt an die einzelnen PI (mit getrennten Förderkennzeichen) bewilligt. Gerade wenn das Projekt auf mehrere Institutionen verteilt sind, ist es kaum möglich zu koordinieren, wer das Projekt "in toto" erfasst. Aus der Bewilligung geht v.a. auch gar nicht hervor, welchen Umfang die Bewilligungen der anderen PI haben. Aber jeder "Euro" wird nur einmal bewilligt. Daher würde ich hier die einzelne Erfassung des jeweiligen Projektanteils geboten sehen. Aber auch hier die Frage handelt es sich um ein Verbundprojekt. Mein Vorschlag: nein, weil es keine Koordinatorenrolle gibt
1. Bei einer getrennten Begutachtung und Bewilligung und damit Zuweisung von jeweils einzelnen Förderkennzeichen kann jedes einzelne Projekt pro Förderphase separat erhoben werden. Eine getrennte Bewilligung bedeutet jeweils eigene Förderkennzeichen (+ eigene Laufzeiten), d.. Erfassung als Einzelprojekte mittels Element Dr30 (Drittmittelprojekt), Dr9 (Titel) sowie Dr15a und 14a (Projektbeginn und –Ende). Trotz des gegebenen inhaltlichen Bezugs bzw. gemeinsamen Forschungsgegenstandes müsste eine Einrichtung als Sprecherin/Koordinatorin benannt werden und die Bewilligung Verweise auf ein übergeordnetes Projekt (Dr10) enthalten. Zudem sollten externe Einrichtungen in die Antragsstellung eingebunden sein, um als Verbundprojekt erfasst zu werden. Dies ist Ihren Schilderungen zufolge nicht der Fall, weshalb ich Ihnen zustimme, dass in diesem Falle auch kein Verbundprojekt erfasst wird.

2. Sollte die eigene Einrichtung im Rahmen eines DFG Schwerpunktprogrammes an der Antragsstellung für den Koordinationsantrag eines Schwerpunktprogrammes beteiligt sein, so ist die Koordinationsrolle (Dr142) zu bejahen. Im Falle, dass eine andere Einrichtung diesen Antrag gestellt hat und die eigene Einrichtung mit einem Projekt im Rahmen des Programms beteiligt ist, dann ist der Name der Konsortialführung unter Dr19a anzugeben.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes innerhalb eines Schwerpunktprogramms können neben dem Basismodul eines oder mehrere Module beantragt werden. Diese Module sind jedoch nicht als Einzelprojekte bzw. separate Drittmittelprojekte zu betrachten, da sie im Zusammenhang mit einem übergreifenden Thema eines Forschungsprojektes stehen. Jedoch kann jede einzelne dreijährige Förderphase eines Proje … mehr anzeigen
Im Rahmen der Antragsvorbereitungen für die Exzellenzstrategie erreicht uns von Hochschulen häufiger folgende Frage: Wie soll die Bewilligungssumme (Dr88) bei Verbundprojekten angegeben werden? Sollen einzelne Bewilligungssummen der Teilprojekte oder der Gesamtbetrag der Fördersumme angegeben werden?
Mehrere Projekte, die über ein übergeordnetes Projekt miteinander verbunden sind, werden als separate "Drittmittelprojekte" (Dr30) im Kerndatensatz Forschung erfasst und gelistet. Ein Teilprojekt liegt gemäß Kerndatensatzspezifikation vor, "wenn z.B. ein eigenes Förderkennze … mehr anzeigen
Wie ist mit jährlichen versus einmaligen Zuwendungen als Drittmitteleinnahmen umzugehen?
In den vorgegebenen Berichtszeiträumen, die in der Spezifikation verlinkt sind (http://ww … mehr anzeigen
Wie soll die Erfassung von Drittmittelgebern bei einer Mischfinanzierung durch mehrere Drittmittelgeber erfolgen?
Bei den Kerndaten "Drittmitteleinnahmen (Dr1a)" bzw. "Drittmittelerträge (Dr1b)" sowie & … mehr anzeigen
Gemäß Spezifikationen des KDSF heißt es hierzu: "Die Erfassung erfolgt zum Stichtag 31.12. für das Kerndatum "Drittmittelprojekt". Für alle weiteren Kerndaten erfolgt die Erfassung zeitraumbezogen (Kalenderjahr)."

Bedeutet dies, dass wenn über die Drittmittelprojekte des Jahres 2020 zu berichten ist, ausschließlich solche Drittmittelprojekte einbezogen werden, die am Stichtag 31.12.2020 den Status "laufend" bzw. "gefördert" aufweisen?

Bedeutet dies umgekehrt, dass alle Projekte, die zwar in 2020 gelaufen sind, aber vor dem 31.12. endeten, unberücksichtigt bleiben würden?

Und hieße das auch, dass Projekte, die eine Laufzeit z.B. von Februar bis September 2020 besäßen, niemals gemäß KDSF zu berichten wären?
Die Stichtagserfassung für Drittmittelprojekte bedeutet in der Tat, dass unterjährige Projekte, die vor dem 31.12. enden, entsprechend der genannten Beispiele nicht unter Dr30 "Drittmittelprojekt" erfasst werden. Sie finden allerdings in den anderen Kerndaten des Drittmittelbereichs Berücksichtigung, da diese zeitraumbezogen (Kalenderjahr) berichtet werden.
Unsere Einrichtung ist in Trägerschaft des Bundes. Sind Mittel, die wir vom Bundesministerium erhalten, in unserem Fall (analog zu der Definition von Dr23 Bundesländer) nicht als Drittmittel zu werten? In unserem Fall ist das "Trägerland" ja der Bund.
Die Einschränkung, welche für den Drittmittelgeber "Bundesland" (Dr23) explizit Mittel des Trägerlandes ausschließt, findet sich nicht für Drittmittel des Bundes (Dr22). Sofern also die übergeordneten Definitionen des Bereichs erfü … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Ist in Hinblick auf das Kerndatum "Erträge aus Schutzrechten" (Pa34) gemeint, wieviel Ertrag das Schutzrecht pro Jahr insgesamt abwirft oder wieviel des Ertrags bei der Wissenschaftseinrichtung landet (also bspw. abzüglich des Anteils des Ertrags, der an einen Patentagentur oder ein Industrieunternehmen, mit dem das Patent gemeinsam angemeldet wurde, fließt)?
Im Prinzip ist das Kerndatum "Erträge aus Schutzrechten (Pa34)" (ähnlich wie Patent (Pa25)" oder "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)") so formuliert, dass es sich auf die Erträge bezieht, die bei der Forschungseinrichtung ankommen, auch wenn die entsprechenden Ergebnisse möglicherweise nicht die volle "Innovationskraft" abbilden. … mehr anzeigen
Ist in Hinblick auf die "Anzahl prioritätsbegründender Patentanmeldungen (Pa37)" nur die erste Anmeldung einer Patentfamilie zu zählen oder jede nationale Anmeldung? Wie wird umgegangen mit PCT-oder EPA-Anmeldungen im Vergleich zu 20 Einzelanmeldungen in Staaten der EU?
Das Kerndatum "Anzahl prioritätsbegründender Patentanmeldungen (Pa37)" bezieht sich - anders als das Kerndatum "Anzahl Patentfamilien (Pa38)", das die kumulative Anzahl von Patentfamilien berücksichtigt - auf die Anzahl der Anmeldungen im Kalenderjahr. Dabei i … mehr anzeigen
Sollen bei "Patenten" (Pa25) die "veröffentlichten" oder die "erteilten" Patente gezählt werden? Und ist es ggf. ausreichend, dass die berichtende Forschungseinrichtung nur als "Anmelder" fungiert (ohne dass ihr das Patent formal erteilt wurde)? Diese Konstellation trifft z.B. auf Fälle zu, in denen Forschungseinrichtungen Patente anmelden, diese dann veröffentlicht werden und VOR der Erteilung freigegeben oder verkauft werden, mit der Maßgabe, dass als Anmelder weiterhin die Universität geführt wird.
Die KDSF-Spezifikation erhält mehrere Kerndaten, die Patente in unterschiedlichem Stadium (angemeldet vs. erteilt) berücksichtigen. Die "Veröffentlichung" des Patents ist dabei irrelevant für die Frage, ob Forschungseinrichtungen Patente für die unterschiedlichen Kerndaten berücksichtigen können.
Die Definition des Kerndatums "Patent (Pa25)" (Kerndatum in Listenform) enthält folgende Vorgabe: "Das Patent ist ab Erteilung zu zählen. Im Sinne des Kerndatensatz Forschung werden Patente gezählt, bei de … mehr anzeigen
Für das Kerndatum "Anzahl der erteilten Patente" (Pa4) gilt gemäß Definition, dass "bei einer Anzahl von mehr als 4 Erfindern [...] jedem Erfinder ein Anteil von 25% zugeordnet" wird. Das impliziert, dass bei beispielsweise 8 Erfindern das Patent doppelt gezählt würde, wenn man im Datenmodell das Patent auf Personenebene erfasst und dann aggregiert. Ist diese Verzerrung so gewollt?
Hintergrund der 25%-Regel für das Kerndatum ist, dass auch bei vielen Erfindern ein bestimmter "Mindestanteil" für jeden der Erfinder vorgesehen werden sollte. Dass die Aggregate nur noch wenig Aussagekraft haben, wenn man regelmäßig erteilte Patente mit mehr als vier Erfindern aggregiert, ist eine (gemäß Kerndatensatzspezifikation derzeit in Kauf genommene) Konsequenz dieser Definitio … mehr anzeigen
Sollen über die Kerndaten "Anzahl Patentfamilien (Pa38)" und "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)" lediglich Summen ohne weitere Angaben berichtet werden?
Das Kerndatum "Anzahl Patentfamilien (Pa38)" bezieht sich auf die Anzahl der (erteilten) Patentfamilien, das Kerndatum "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)" au … mehr anzeigen
Wie ist das Datum der Erteilung für das Kerndatum "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)" definiert?
Das Datum der Erteilung eines Patents (z.B. für das Kerndatum "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)" … mehr anzeigen
Im "Lebenszyklus" eines Patents gibt es drei Nummern, unter denen es erfasst wird: Anmeldenummer, Veröffentlichungsnummer, Erteilungsnummer. Diese Nummern können je nach Patentamt gleich oder unterschiedlich sein. Die Veröffentlichungsnummer ist klar definiert. Sie wird jedoch in einem Stadium erteilt, in dem das Patent noch nicht erteilt ist. Daher die Frage an den Helpdesk: Ist es wirklich richtig, dass die Veröffentlichungsnummer und nicht die Erteilungsnummer für den KDSF erfasst werden soll?
Zwar beziehen sich die Kerndaten "Patent (Pa25)", "Anzahl Patentfamilien (Pa38)" und "Anzahl der erteilten Patente (Pa4)" in der Tat auf die Erteilung der zugrunde liegenden Patente an die Forschungseinrichtung, dennoch ist in der bestehenden Versionen vorgesehen, die jeweilige "Veröffentlichungsnummer (Pa33)" anzugeben. Diese kann bei der Listenausgabe des Kerndatums "Patent (Pa25)" wiederum als Grundlage für die Recherche weiterer patentspezifischer Informationen herange … mehr anzeigen
Zählt ein einzelnes prioritätsbegründendes Patent (ohne weiteres Patent) als Patentfamilie?
Ja, denn laut Definition für Pa38 "Anzahl Patentfamilien" gilt: "Erstes Mitglied einer … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie kam die Auswahl der Publikationstypen zustande?
Die mit der Erarbeitung der Publikationstypen befas … mehr anzeigen
Wie werden "Schöpfer" (Pu2) und "Autor" (Pu52) voneinander abgegrenzt?
Unter "Schöpfer" (Pu2) sollen die Namen der jeweiligen Personen oder Organisator … mehr anzeigen
Worin besteht der Unterschied zwischen einem "Artikel" (Pu25) und einem "Journalartikel" (Pu11)?
"Artikel" (Pu25) ist die übergeordnete Kategorie bzw. der Oberbegriff für "Journalartikel&q … mehr anzeigen
Ist eine "Bibliographie" (Pu24) wirklich eine Forschungsleistung? Wann trifft das zu?
Eine "Bibliographie" (Pu24) stellt in einigen Disziplinen (z.B. der Geisteswissenscha … mehr anzeigen
Ist "Buch" (Pu22) der Oberbegriff zu "Monographie" (Pu13)?
Ja, im Sinne einer Baumstruktur fallen unter "Buch" (Pu22) alle Publ … mehr anzeigen
Die Definitionen von Pu0 (Bereich Publikationen) und Pu4a (Kerndatum Publikationen) sind nicht identisch. Welche Definition ist maßgeblich? Ist Pu4a ein Ersatz für Pu0?
Die Definition von Pu4a (Kerndatum Publikation) ist kein Ersatz für Pu0 (Bereich Publikationen), sondern eine Ergänzung. Pu0 beschreibt den Bereich "Publikationen&q … mehr anzeigen
Wie ist "Journalartikel" (Pu11) definiert? Wie definiert man einen "wissenschaftlichen Artikel" (siehe Definition von "Journalartikel")? Erfolgt die Abgrenzung durch Peer Review?
Ein "Journalartikel" (Pu11) wird nicht durch das Kriterium "Peer review" abgegrenzt (das ist ein zusätzliches Metadatum (Pu104) in der Kerndatensatzspezifikation). Ein Journal meint e … mehr anzeigen
Was ist mit dem Begriff "RDA-Klassifizierung" gemeint?
RDA (Abkürzung für Ressource Description and Access Standard … mehr anzeigen
Wie sollen Publikationen mit mehreren Autorinnen bzw. Autoren (Schöpfern) ausgegeben werden? Gibt es Aggregationsregeln?
Gemäß Kerndatensatz Forschung sollen alle "Schöpfer" (Pu2) einer Publikation erfasst werden und zus … mehr anzeigen
Wo verläuft die Grenze von "Publikationen" (Pu4a) zu anderen Outputs? Wie können künstlerische oder gegenständliche Leistungen (wie z.B. Skulpturen oder Designobjekte) oder musikalische Leistungen (wie Kompositionen, Aufführungen oder Veröffentlichung der Noten) erfasst werden? Wie soll mit nicht enthaltenen "Publikationstypen" (Pu6) umgegangen werden?
Outputs jenseits von "Publikationen" (siehe Definition von Pu0), "Forschungsinfrastrukturen" (siehe Definition von Fi0) und "Patenten und Ausgründungen" (siehe Definition von Pa0) sind (noch) nicht im Kerndatensatz spezifiziert. In einigen Fällen bietet sich möglicherweise eine Erfassung über Pu111 ("Neuer Publikations- oder Dokumenttyp" als … mehr anzeigen
Gibt es im Kerndatensatz Forschung Empfehlungen zum Umgang mit der zeitlichen Dimension bei der Verknüpfung der Objekte "Publikation" (Pu0) und Person über "Schöpfer" (Pu2)? Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter die Forschungseinrichtung verlässt und ihre bzw. seine Publikation nach ihrem oder seinem Ausscheiden erscheint, wird diese nicht mehr der Forschungseinrichtung zugeordnet? Umgekehrt bringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im laufenden Jahr eingestellt werden, ihre Publikationen aus dem Einstellungsjahr aus anderen Forschungseinrichtungen mit?

Grundsätzlich sollen Publikationen gemäß Kerndatensatz-Spezifikation durch die Forschungseinrichtung nach Kalenderjahr berichtet werden (siehe Tabelle unter http://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Berichtszeitraum_KDSF_v1.pdf, die auch über die Definition von "Publikationen" (Pu0) verlinkt ist).
Die Vorgaben des Kerndatensatz Forschung sehen darüber hinaus vor, dass durch die berichtende Forschungseinrichtung solche Publikationen aufgeführt werden, die durch ihre Mitglieder (Beschäftigte, Doktoranden, Promovierte oder Habilitierte) während ihrer Mitglie … mehr anzeigen
Lässt sich im Kerndatensatz Forschung der Erstautor einer Publikation ausweisen?
Die explizite Ausweisung der Erstautorin bzw. des Erstautors einer Publikation ist in … mehr anzeigen
Bei der Erfassung zwischen den Publikationstypen ePaper und Arbeitspapier/Forschungsbericht ergeben sich teilweise Abgrenzungsschwierigkeiten .
In der Tat teilen die Merkmale ePaper (Pu29) und Arbeitspapier/Forschungsbericht (Pu37) folgende Eigenschaften: sie können beiden als Prepr … mehr anzeigen
Zu welchem Element aus dem Bereich Publikationen werden Webblogeinträge zugeordnet? Gehören diese Beiträge zu Beiträge/Interviews in nicht-wissenschaftlichen Medien (Pu39) oder zu Neuer Publikations- und Dokumenttyp Pu111) oder zu ePaper (Pu29) ?
Der Kerndatensatz Forschung bildet vorwiegend Forschungsaktivitäten ab. Aus diesem Grund sind die im Bereich Publikationen enthaltenen Dokument- und Publikationstypen eng gefasst. Pu111 Neuere Dokument- und Publikationstypen ist eine Auffangkategorie für i … mehr anzeigen
Woher kommen Angaben wie "kds.format.issue" und was bedeuten diese?
Im Rahmen der Entscheidung für ein Metadatenmodell hat die Projektgruppe … mehr anzeigen
Was bedeutet die Aggregationsebene Publikation Pu1?
Alle Kerndaten in Listenform (neben "Publikati … mehr anzeigen
Dürfen gemäß KDSF Publikationen erfasst werden, in denen die Affiliationsangaben der Publikation berücksichtigt werden und folgende Kriterien zutreffen:

=> Publikationen von Doktorand*innen ohne Beschäftigungsverhältnis
=> Publikationen von Postdoc-Stipendiat*innen ohne Beschäftigungsverhältnis
=> Publikationen von (ehemaligen) Wissenschaftler*innen / Professor*innen ohne Beschäftigungsverhältnis, die aus verschiedenen Gründen unsere Universität als Affiliation angeben (z. B. Publikationen, die vor einem Weggang formal noch bei uns entstanden sind)
=> Publikationen von (assoziierten) Max-Planck-Wissenschaftler*innen, die in Projekten der Universität mitwirken, aber über das MPI beschäftigt werden

Mit Blick auf die KDSF-Definition (auch bei #Pu18) halte ich den reinen Fokus auf die Affiliationsangabe in der Publikation aktuell nicht für KDSF-konform (zu weitgehend). Soweit ich das richtig verstehe, gibt es zwei Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um im Sinne des KDSF eine Publikation zu zählen:

=> Schöpfer*in hat bei uns zum Zeitpunkt der Publikation ein Beschäftigungsverhältnis
=> wissenschaftlicher Nachwuchs an der Institution zum Zeitpunkt der Publikation (auch ohne Beschäftigungsverhältnis),
Hierzu ist es hilfreich, sich die Objekte anzuschauen, die der KDSF als Basisdaten mit verschiedenen Attributen und Ausprägungen erfasst. Diese sind im Spezifikationsdokument auf Seite 14ff. beschrieben (https://www.kerndatensatz-forschung.de/version1/Spezifikation_KDSF_v1.pdf). Zum Objekt Person heißt es "Personen stehen nicht nur in einer Arbeitsbeziehung zu einer Forschungseinrichtung, sie werden in Teilen auch durch sie qualifiziert. Sollen die Aggregatdaten des Kerndatensatz Forschung gebildet werden, kann eine Person z. B. modelliert werden als ein Beschäftigter der Einrichtung und/oder ein Angehöriger der Gruppe des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Doktoranden, Promovierte sowie Habilitierte umfasst." (Spezifikation KDSF, S. 14).

Daraus ergibt sich, dass Publikationen von Doktorand/-innen ohne Beschäftigungsverhältnis an Ihrer Einrichtung berichtet werden können.

Die Objekte Person und Publikation werden über das Verknüpfungsattribut Schöpfer/-in (Pu2) miteinander verbunden (siehe dazu auch KDSF Spezifikationsdokument, S.20).
Das Objekt Person hat als wesentliche Eigenschaften, dass diese entweder über ein Beschäftigungsverhältnis oder im Rahmen der Nachwuchsförderung mit der berichtenden Einrichtung verbunden sind. In der Bereichsdefinition Pu0 für Publikationen hei&s … mehr anzeigen
In der Spezifikationstabelle findet sich zu Pu143 und auch zu Pu153 kein Bezug zu einem Schema (kds. ... oder dcterms ...). Wie ist das zu verstehen?
Im Rahmen der Entscheidung für ein Metadatenmodell hat die Projektgruppe "Bibliometrie" des Vorgängerrojektes zur Spezifikation d … mehr anzeigen
Warum soll bei kds.date.issued im Fall mehrerer Auflagen das Jahr der Erstveröffentlichung angegeben werden? Wie soll das Erscheinungsjahr der jeweiligen Auflage geführt werden, damit diese Auflagen in Pu151 aggregiert werden können?
Um die Erfassung von Forschungsaktivitäten im KDSF zu ermöglichen, fokussiert sich der Bereich Publikationen auf wissenschaftliche Publikationen, welche aufgezeichnet (also nicht flüchtig) bzw. manifest und veröffentlichte Produ … mehr anzeigen
Wissenschaftliche Vorträge (ohne veröffentlichte Folien) waren ursprünglich als Pu46 vorgesehen und werden nun gar nicht mehr erfasst, korrekt?
Das ist korrekt, das Element Pu46 "Öffentliche wissenschaftiche Kommunikation" ist rot markiert und nicht zur Verwendung empfohlen. Im Rahmen d … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Fallen unter das Kerndatum "Forschungsinfrastruktur (Fi2)" auch bauliche Forschungsinfrastrukturen?
Unter "Typ der Forschungsinfrastruktur (Fi4)" werden auch soziale Forschungsinfrastrukturen genannt: Was ist hiermit genau gemeint?
Bauliche Forschungsinfrastruktur:
Bauliche Infrastrukturen werden dann unter "Forschungsinfrastrukturen" (Fi0) bzw. (Fi2) subsummiert, wenn sie zum einen die entsprechende Definition erfüllen, sich somit "durch eine mindestens &uum … mehr anzeigen

Wie unterscheiden sich das Element Betreiber (Fi11) und Koordinator (Fi12) voneinander?
Eine Forschungsinfrastruktur (FI) kann von mehreren Einrichtungen betrieben werden (Fi12, Betr … mehr anzeigen
Wie ist die Art des Zugangs (Fi6) mit der Nutzung (Fi8) verknüpft? Wird zum Beispiel für shared access (Fi23) die Nutzungsintensität in Stunden ermittelt oder die Anzahl der Nutzer?
Die Spezifikation macht an dieser Stelle nur allgemeine Vorschläge und gibt keine verpflichtenden Verknüpfungen der Art des Zugangs und Nutzung vor. So lassen sich zum Beispiel für den S … mehr anzeigen
Stellt ein Forschungsbau finanziert gem. GWK-Forschungsbauten Art. 91b GG eine Forschungsinfrastruktur im Sinne des KDSF dar und ist als Typ D Sonstige FI zu klassifizieren?

Forschungsbauten gemäß GWK-Forschungsbauten Art. 91b GG stellen Forschungsinfrastrukturen im Sinne des KDSF dar. Die Bezeichnung von Forschungsinfrastrukturen (Fi3) kann sic … mehr anzeigen
Die Definition von "Forschungsinfrastruktur (Fi2)" sollte geschärft werden. Wie wird damit umgegangen, wenn eine Bibliothek eine Infrastruktureinrichtung und nicht ein Teil einer Forschungsinfrastruktur ist?
Grundlegende Definitionen werden für den Bereich ("Forschungsinfrastrukturen (Fi0)") sowie das Kerndatum ("Forschungsinfrastruktur (Fi2)") bereitgestellt. Dementsprechend umfassen die sehr breiten Defini … mehr anzeigen
Können auch Forschungsbauten im Bereich Infrastrukturen erfasst werden?
Ja, sofern sie die übergeordnete Definition von Forschungsinfrastruktur … mehr anzeigen
Können die von der Universität betriebenen Labore oder Großgeräte als Art der Forschungsinfrastruktur Fi15 Großgeräte berichtet werden?
Forschungsinfrastrukturen im Sinne des Kerndatensatzes sind umfangreiche / aufwendige Instrumente, Ressourcen oder Serviceeinrichtungen für die Forschung in allen … mehr anzeigen
Unsere Großgeräte bzw. Labore sind nicht in der DFG RiSources -Datenbank aufgeführt, das dazugehörige Projekt in der DFG Projektdatenbank GerIt hingegen schon. Wie ist damit umzugehen?
Für die Bezeichnung Fi3 der Infrastruktur soll - wenn möglich - die Bezeichnung sowie ID aus der DFG Datenbank RiSources verwendet werden. RIsources erschließt Forschungsinfrastrukturen, di … mehr anzeigen
Als Forschungsinfrastruktur gilt unter anderem was "mindestens überregionale Bedeutung" hat? Wie wird eine überregionale Bedeutung festgemacht, wie ist sie definiert? Gibt es zusätzlich weitere Spezifikationen, was mit "umfangreich/aufwendig" gemeint ist?
Mit der Formulierung einer "mindestens überregionalen Bedeutung" geht vor allem die Vorstellung einer externen Nutzung einher. Dieser Bezug klingt in der Definition von Fi0 bzw. Fi2 bereits an und wird in der Definition von Fi7 "Anzahl Nutzer", in der unter anderem zwisch … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie kann bei der Zuordnung zu Fächern mit Interdisziplinarität umgegangen werden?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird "Interdisziplinarität" im Kerndatensat … mehr anzeigen
Wie werden Publikationen Fächern zugeordnet?
Die Zuordnung von Publikationen zu Fächern e … mehr anzeigen
Die Systematik des Stat. Bundesamtes passt nicht zur DFG-Systematik. Was bedeutet hier genau "Konkordanz"? Wie soll man interdisziplinäre Publikationen handhaben?
Der Begriff "Konkordanz" in der Definition von "Fach" (Pu138) bezieht sich auf das Übersetzungsschema, womit die Fachgebiete gemäß Destatis i … mehr anzeigen
Gibt es bereits eine Liste von Forschungsfeldern und falls nein, wann wird es eine solche Liste voraussichtlich geben?
Bislang existiert noch keine konkrete Forschungsfeldliste, die im Rahmen des Kerndatensatz Forschung (Version 1.0) zur … mehr anzeigen
Wurde im Rahmen der Erarbeitung der Kerndatensatz-Spezifikation bzw. der Definition der Fächerklassifikation die "International Standard Classification of Education" (ISCED-F 2013) berücksichtigt? Gibt es einen Abgleich der Klassifikationen?
Im Rahmen des Projekts zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung wurden in den entsprechenden Diskussionen (in der Expertengruppe sowie darüber hinaus) verschiedene nationale und internationale Fächerklassifikationen zugrunde gelegt und ihre Umset … mehr anzeigen
Wie werden Disziplinen im Kerndatensatz Forschung berücksichtigt?
Die Zuordnung zu Disziplinen erfolgt im Kerndatensatz Forschung ma&szl … mehr anzeigen
Im Bereich Nachwuchsförderung wird die Fächerklassifikation der Doktoranden teilweise nur nach dem Studienfach, d.h. Destatis-Fächersystematik Studierende an Hochschulen und nicht nach der Destatis-Fächersystematik Personal an Hochschulen vorgenommen. Beide Systematiken lassen sich nicht aufeinander mappen. Die Klassifikation der Promotionsstudierenden nach "Studien- bzw. Promotionsfach" scheint sachlich sinnvoll. Wie soll im Rahmen des KDSF mit diesem Problem umgegangen werden?
In dieser Hinsicht weicht die vorgeschlagene Zuordnung gemäß KDSF möglicherweise von institutionellen Praxen ab. Wie bei allen anderen Elementen im Kerndatensatz Forschung sollte gemäß Spezifikation die Zuordnung von Doktoranden nur indirekt zu Fächern erfolgen. Primär sollen Doktoranden einer Organisationseinheit zugeteilt werden, die wiederum in höchstmöglicher Detaillierung den Fächern gemäß Personalstatistik des Statistischen Bundesamtes zuge … mehr anzeigen
Welche Listen werden hier verwendet (die der Hochschulpersonalstatistik des Statistischen Bundesamtes)?
Es wird empfohlen, für die Ausdifferenzierungen "Staatsangehörigkeit (Inland / Ausland) … mehr anzeigen
Auf der DFG-Webseite zur deutschen Forschungseinrichtungen GERiT (https://www.gerit.org) finde ich keine Systematik, Richtlinien oder ähnliches für die vorgeschlagene Benennung von Organisationseinheiten.Wo finde ich diese?

Die Erfassung von Einrichtungen und deren Organisationseinheiten im Rahmen des DFG-Internetportals zu Forschungsinstitutionen in Deutschland "GERiT – German Research Institutions" ist eine Dienstleistung der DFG. Ihr liegen Daten … mehr anzeigen
Soll immer nach einem - und nur einem - Aggregationsniveau berichtet werden?
Der Kerndatensatz soll eine flexible Berichtslegung ermöglichen. Dies u … mehr anzeigen
Ist eine Ausdifferenzierung auf tiefster Ebene zwingend notwendig oder ist es bereits kerndatensatzkonform, auf einer übergeordneten Ebene zu berichten? Wie sind in diesem Kontext die Beschreibungen von "Ausdifferenzierungsmöglichkeit" bzw. "Gruppierungsmöglichkeit" zu verstehen?
Als freiwilliger Standard obliegt es den implementierenden Einrichtungen zu entscheiden, in welchem Umfang und in welcher Tiefe sie den KDSF umsetzen. Gleichwohl wird eine vollständige Einführung des KDSF im Hinblick auf die Elemente des Kerns vom Wissenschaftsrat für alle Forschungseinrichtungen em … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie ist das technische Datenmodell zu nutzen und inwieweit sind die unterschiedlichen Teile (Basisdatenmodell, Aggregatdatenmodell) verbindlich?
Das Datenmodell ist ein Angebot an Forschungseinrichtungen, die den Kerndatensatz Forschung über ein Forschungsinformationssystem bereitste … mehr anzeigen
Gibt es vom Kerndatensatz ein entsprechendes UML-Modell?

Es gibt kein UML-Modell, aber wir bieten ein ERM-Modell an, um das V … mehr anzeigen
Warum wird nicht konsequent das CERIF-Konzept angewendet und die KDSF-Spezifikationn über den dafür vorgesehenen Mechanismus, d.h. über die Link-Entitäten und die Klassifikationen, umgesetzt? Es werden doch durch den KDSF auch neue Klassifikationen definiert, das Vokabular so zu ergänzen ist dabei genau von CERIF vorgesehen und gewünscht, die Anpassung eines CERIF-Systems somit mit nur moderatem Aufwand verbunden.
Antwort des Helpdesks:
Ein Ziel des Vorgängerprojektes zur Spezifikation des KDSF (2013-2015) war die Erarbeitung eines CERIF-kompatiblen Datenmodells. Hierbei haben insbesondere die Projektgruppen "Technik, Schnittstellen und Datenformate" sowie "Bibliometrie" einen Abgleich in mehreren Arbeitsschritten vorgenommen. Hierzu finden Sie detaillierte Ausführungen im Ergebnisbericht des Projekts auf den Seiten 2 … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Inwiefern hängen die Bereiche über die Basisdaten (bzw. deren Objekte, wie z.B. Personen, Publikationen, Projekte) miteinander zusammen? Müssen sie gemeinsam erfasst werden?
Um das Aggregatdatenmodell des Kerndatensatz Forschung abbilden zu können, müssen Informationen auf der Basisdatenebene erfasst und verarbeitet werden. Konkret sollten Informatio … mehr anzeigen
Was bedeuten die unterschiedlichen Kategorien (Farben) der Kerndatensatz-Spezifikation?
Der eigentliche Kerndatensatz Forschung umfasst die Bereiche und Elemente, die der Wiss … mehr anzeigen
Was genau ist unter "Ausdifferenzierungen" zu verstehen?
Ausdifferenzierung bezeichnet im Kontext des Kerndatensatz Forschu … mehr anzeigen
Gibt es die reduzierte Spezifikationstabelle auch als Excel-Dokument?
Die reduzierte Spezifikationstabelle ist als Excel-Datei hier verf&uu … mehr anzeigen
Warum sind in der Spezifikation nicht empfohlene (rot markierte) Definitionen und Elemente abgebildet?
Die Spezifikationstabelle des Kerndatensatz Forschung liegt in einer erweiterten und in einer reduzier … mehr anzeigen
Die Struktur der KDSF Spezifikation scheint uneinheitlich zu sein:Die (auszuklappenden) Elemente in der Spalte ‚Ausdifferenzierung‘ haben ständig wechselnde Bedeutungen:
- mal dienen sie nur als eine Art Ordner und sind selber wohl keine auszuwählenden Attribute (z.B. Drittmittelgeber Dr12)
- mal ist es unklar, ob dieses ‚Oberelement‘ nicht doch selber auch ausgewählt werden kann/soll, (z.B. Buch Pu22 in Publikationstyp Pu6)
- und dann wiederum ist die Hierarchisierung unklar (z.B. Verlag Pu67 und Unterelement Verlagsort Pu153, es sollen doch sicher immer beide angegeben werden, sofern zutreffend)

In der Tat weisen die Ausdifferenzierungen der jeweiligen Kerndaten mehrere Bedeutungsebenen auf. Diese sind eng mit der gewünschten "Tiefe" der Berichtlegungsprozesse verbunden. Je detaillierter die Berichterstattung sein soll, desto mehr Hierarchieebenen bestehen in den jeweiligen Ausdifferenzierungen. Das lässt sich an folgenden Beispielen verdeutlichen: So soll das Kerndatum "Drittmitteleinnahmen" (Dr1a) nach dem jeweiligen "Drittmittelgeber" (Dr12) aufgeschlüsselt werden. Eine Ausweisung des Elements "Drittmittelgeber" (Dr12) an sich ist im Rahmen der Berichtlegung zunächst einmal ohne Informations … mehr anzeigen
Worin besteht der genaue Unterschied zwischen Aggregationsniveau und Ausdifferenzierungen? Am Beispiel des Publikationsbereiches:Warum ist z.B. bei "Publikationen" der Verlag als Ausdifferenzierung gelistet, aber nicht als Aggregationsniveau? "PeerReviewed", "Schöpfer/-in" und "Veröffentlichungsjahr" sind jeweils unter beiden Kategorien gelistet. Beide scheinen dazu herangezogen zu werden, um die Kerndaten zwecks Aggregation zu gruppieren – warum gibt es den Unterschied?
Ausdifferenzierungen und Aggregationsniveaus sind im Kerndatensatz Forschung nicht trennscharf zu unterscheiden. Unabhängig von den jeweils zugrunde gelegten Ausdifferenzierungen sollen Kerndaten möglichst nach Aggregationsniveaus aufgeschlüsselt berichtet werden können (siehe auch Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung 2016, S. 36f., https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/5066-16.pdf). Letzte stellen die gewichtigen Merkmale für Berichtsanlässe … mehr anzeigen
Im oberen Bereich der Spezifikation auf Ihrer Webseite finden sich durchgestrichene Elemente. Diese tauchen auch in der unteren, erläuternden Übersicht (nicht durchgestrichen) auf. Sollen diese Elemente berichtet werden?
Die in der Spezifikation enthaltenen durchgestrichenen Elemente sind nicht Bestandteil des Kerndatensatz Forschung und müssen als solche nicht berichtet werden. Die Aufführung in der Spezifikationstabelle (sowohl in der … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
In den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Spezifikation des Kerndatensatzes sind zum Bereich "Transfer" Angaben zu Patenten und Ausgründungen aufgeführt. In Hinblick auf Weiterentwicklungen gibt es den Absatz: "Verständigung über die Erfassung weiterer Asspekte des Transfers in alle gesellschaftlichen Bereiche, wobei die vielfältigen Dimensionen dieses Begriffes berücksichtigt werden sollten". Gibt es diesbezüglich schon Überlegungen, wie mögliche weitere Kriterien des Transferaspekts aussehen könnten?
Bezüglich der Weiterentwicklung der Kerndatensatzspezifikation schlägt der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen aus dem Jahr 2016 (S. 8 sowie S. 50) vor, eine erste Anpassung der Spezifikation nach Abschluss der Einführungsphase (von ca. drei Jahren) vorzunehmen. In diesem Prozess sollen auch die durch den Helpdesk im Rahmen der Prozessbeobachtung und des Monitorings gewonnenen Ergebnisse berücksichtigt werden. Die folgenden Anpassungsschritte sollten gemäß Wissenschaftsrat danach in Abständen von etwa fünf Jahren erfolgen.
mehr anzeigen
Wurde die Erfassung von Post-Docs im Rahmen der Entwicklung des Kerndatensatz Forschung diskutiert? Falls ja, was waren die Argumente diese Gruppe nicht in den KDSF aufzunehmen?
Die Aufnahme und Definition von Post-Docs war bereits Thema im zurückliegenden Spezifikationsprojekt. Allerdings sah man sich im Zuge der Diskussionen (noch) nicht in der L … mehr anzeigen
Im Rahmen der Bewerbung für die Exzellenzinitiative sollen auch Forschungspreise angegeben werden. Die unter Forschungspreise Fo3 angebenen Preise sind nicht vollständig, so fehlen unter anderem der Freigeist und Heisenberg Preis. Wie ist der Stand der Entwicklung der Forschungspreisliste?
Der Bereich "Forschungspreise" (Fo0) ist nicht Teil der Spezifikation des Kerndatensatz Forschung, da sich der hohe Ausdifferenzierungsgrad von fachspezifischen Preisen derzeit nicht für die Spezifikation eignet. So hat die Projektgruppe "Definitionen und Datenformate" bei d … mehr anzeigen
Anfrage Antwort
Wie verbindlich ist der Kerndatensatz Forschung und wann werden die Ministerien ihre Abfragen auf den Kerndatensatz umstellen?
Die Spezifikation für den Kerndatensatz Forschung ist ein freiwilliger Standard zur Erhebung, Vorhaltung, Verarbeitung (A … mehr anzeigen
Gibt es eine gebräuchliche englische Übersetzung des Begriffs "Kerndatensatz Forschung" und falls ja, wie lautet diese?
In englischsprachichen Beschreibungen oder Publikationen zum Thema wurde in der Vergangenheit der Begriff "Research Core Dataset" … mehr anzeigen
Benötigt man für die Einführung des Kerndatensatz Forschung ein Forschungsinformationssystem?
Für die Einführung des Kerndatensatzes Forschung als Standard für die Erfassung von Forschungs … mehr anzeigen
Gibt es bei dem Helpdesk Kerndatensatz Forschung zentrale Einrichtungen zur Vorhaltung von Daten sowie entsprechende technische Infrastrukturen?
Die Beratungsleistung des Helpdesk Kerndatensatz Forschung besteht vorrangig in Hilfestellungen bei der Interpretation der Spezifikation Kerndatens … mehr anzeigen
Meldende Einrichtung: Soll die Universitätsklinik separat melden oder über die Universität?
Die Spezifikation zum Kerndatensatz Forschung macht diesbezüglich keine explizite Vorgabe; meldende E … mehr anzeigen
Wir befinden uns gerade am Anfang eines Projektes zur Einführung eines Forschungsinformationssystems unter Berücksichtigung des KDFS. Wir möchten gerne über unser Projekt berichten, zunächst einmal auf unserer eigenen Homepage. In diesem Zusammenhang würden wir gerne das Logo des KDFS nutzen. Soweit uns bekannt ist, darf das Logo mit dem Zusatz "© Kerndatensatz Forschung" für einen solchen Zweck verwendet werden. Ist das korrekt?
Das Logo des KSDF ist unter einer CC BY-SA 4.0 (Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz) lizenziert und kann gerne in diesem Rahmen verwendet werden. Der Zusatz "© Kerndatensatz Forschung" zusammen mit einer Verlinkung zu unsere Webseite und ggf. den Lizenzangaben ist für die Verwendung ausreichend.